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Weichtiere (Mollusca)

 

Schnecken (Gastropoda)

Man unterscheidet zwischen Wasserschnecken, Landschnecken mit Gehäuse und Nacktschnecken.

Häuschenschnecken besitzen eine einteilige Kalkschale, welche eine asymmetrische Windung aufweist. Landschnecken atmen mit Lungen, Wasserschnecken oft mit Kiemen.

Limax cinereoniger, Schwarzer Schnegel

 

Muscheln (Bivalvia)

Die Schale der Muscheln ist zweiteilig und wird durch ein elastisches Band zusammengehalten.

 

 

 

Im Kanton Uri nachgewiesene Weichtierarten:

 

Ordnung Deutsch Arten
Gastropoda Schnecken  
Pulmonata Lungenschnecken
114
Architaenioglossa
z.B. Nadelschnecken
3
Neotaenioglossa
z.B. Schnauzenschnecken
1
Ectobranchia
z.B. Federkiemenschnecken
1
Die 4 Ordnungen Neritospina (im Kt. Uri nicht gefunden), Architaenioglossa, Neotaenioglossa und Ectobranchia haben keine deutschen Namen. Sie wurden früher zur Unterklasse der Vorderkiemer (Prosobranchia) zusammengefasst.  
Bivalvia
Muscheln
Unionoida
Flussmuschelartige 3
Veneroida
Venusmuschelartige
7
     
Total Weichtierarten im Kt. Uri 129 

Schnecken: 119 Arten / Muscheln: 10 Arten (Stand Frühling 2014)

Aktuelles

In der Schweiz werden 101 (41%) der 249 bewerteten Weichtierarten gemäss den IUCN-Kriterien als gefährdet eingestuft. 40 Arten (16%) werden als potenziell gefährdet geführt. Dabei gelten 40% der 181 Landschnecken sowie 43% der 68 Wasserschnecken und Muscheln als bedroht. Am stärksten betroffen sind Arten der Feuchtgebiete sowie der Quellen, der Trockenwiesen und der Übergangsgebiete. Für das Überleben mehrerer der vom Aussterben bedrohten oder der stark bedrohten Arten trägt die Schweiz eine grosse Verantwortung, da sie lokal endemisch in der Schweiz vorkommen.

 

 

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